Schläft man in einem Wasserbett gesünder?
Nachdem der Mensch etwa ein Drittel seins Lebens schlafend im Bett verbringt, ist es wichtig, nicht nur bequem, sondern vor allem gesund zu schlafen. Wasserbett Matratzen passen sich der stets der Körperform an und schaffen durch die integrierte Heizung einen angenehmen Schlafplatz.
Durch die Beweglichkeit der Matratze ist gewährleistet, dass es keine Druckpunkte, etwa im Schulter- oder Beckenbereich, gibt, die Muskulatur entspannt ist und die Blutzirkulation nicht gestört wird. Gerade für Menschen mit Rückenproblemen oder Migräne und auch für Schwangere sind Wasserbetten sehr empfehlenswert. Da sich im Inneren der Matratze keine Hautschuppen oder Haare und somit keine Milben und Bakterien ansiedeln können, sind Wasserbetten auch für Allergiker und Asthmatiker geeignet.
Die integrierte Heizung, in der Regel bestehend aus einer Heizmatte, die unter die Matratze und die Sicherheitswanne gelegt wird, und einstellbaren Thermostaten, hält bei geringem Stromverbrauch die Wassertemperatur angenehm warm. Während für das Wasserbett früher sog. Hardside Systeme angeboten wurden, bei denen die Matratze in einem stabilen Rahmen aus Aluminium oder Holz eingefasst war, sind heute Softside Matratzen gebräuchlich. Zur Stabilisierung besteht der äußere Rahmen hier aus Schaumstoff, wobei gute Betten einen zweigeteilten Rahmen haben, bei denen der untere Teil am Bettgestell befestigt wird und der obere Teil mit der Matratze beweglich ist.
Softside- Systeme bieten allerdings eine etwas kleinere Liegefläche als Hardside-Systeme. Eine neue Variante von Softside-System stellen Kunststoffprofile dar. Die Unterschiede der Wasserbettmatratzen liegen in der Stabilisierung, der Befüllung und dem Material. Während die älteren Matratzen lediglich mit Wasser gefüllt waren und eine glatte Oberfläche hatten, sog. freeflow- Matratzen, werden die Matratzen heute durch Kammern und Vliesmatten stabilisiert und dämpfen so die Bewegungen besser.
Ferner gibt es die Unterscheidung zwischen UNO und DUAL, also dem einteiligen und zweiteiligen Wasserbett. Bei dem Wunsch nach unterschiedlichen Härteeinstellungen oder großen Gewichtsunterschieden zweier Schlafender ist ein zweiteiliges System zu empfehlen. Die Lebenserwartung eines Wasserbettes ist höher als bei einem herkömmlichen Bett, bedarf allerdings etwas Pflege. Alle 2-3 Monate sollte die Oberfläche gereinigt und mit einem Vinylpflegemittel behandelt werden.
Ein Wasserwechsel ist in der Regel nicht notwendig. Hier genügt es, wenn dem Wasser in regelmäßigen Abständen ein Frischhaltemittel, ein sog. Konditioner, zugefügt wird. Auch kleinere Reparaturen lassen sich in der Regel in gefülltem Zustand durchführen. Generell liegen die Anschaffungskosten beim Wasserbett oder einer Wasserbettmatratze, die in das vorhandene Bettgestell eingebaut wird, in etwa demselben Rahmen wie ein gutes, “normales” Bett. Zu beachten ist lediglich das Gewicht, denn ein Wasserbett wiegt etwa 200kg pro Quadratmeter.